Gartentipp – Pflanze des Monats

Die hier präsentierten Pflanzen werden von uns gekürt, basierend auf Erfahrungen, Vorlieben und Begeisterung. Es sind Empfehlungen, die von Herzen kommen – quasi von Gärtner:in zu Gärtner:in. Ganz einfach und schnörkellos.

 
À propos: Wem eine Empfehlung in den Sinn kommt, die hier auch ausgesprochen werden sollte, dann her damit! Schreib an bewild(at)biogarten.ch und wir schauen ob's passt. Wichtig wäre nicht nur die Pflanzenempfehlung, sondern auch die Gründe, wieso die Pflanze so toll ist. Und wenn wir bereits bei den Extrawünschen angekommen sind: Gerne mit Pflanzenbild aus dem Garten ;-) Merci viumau.

Monat für Monat Pflanzentipps zur Inspiration mit Pflanzen, welche einen Garten bereichern
Blühzeit

März–April

Überwinterung

Winterhart 

Wuchshöhe

100 – 500 cm 

Wuchsstärke

Mittelstarkes Wachstum (30–50 cm im Jahr) 

Wurzelwuchs

Herzwurzler 

Blüte

Weiss bis zartrosa, duftend 

Standort

Sonnig bis halbschattig, warmer Standort 

Besonderes

  • Nektar- und pollenreiche Blüten 

  • Resistent gegen Schorf und Mehltau 

  • Als Säulenbaum terrassentauglich 

  • Vielseitig in der Küche verwendbar 

Passende Seite zum Thema Mirabelle

Mirabelle – Prunus domestica subsp. syriaca

Pflanze des Monats April 2026

Die Mirabelle ist ein Steinobst aus der Pflaumenfamilie und gilt als ihre kleine, besonders aromatische Schwester. Im Frühling schmückt sie sich mit unzähligen weissen Blüten, die auch für die Insekten eine wahre Freude sind, und im Spätsommer schenkt sie uns goldgelbe bis rötliche Früchte, die nach Sonne, Sommer und Kindheitserinnerungen schmecken.

Vermutlich stammt sie ursprünglich aus Vorderasien, hat aber in Europa – vor allem in Frankreich – eine lange Tradition und ist dort fest in der regionalen Küche verankert.

Ein Mirabellenbaum ist weit mehr als ein Obstlieferant: Im April verwandelt er sich in eine weisse Blütenwolke, die Bienen, Hummeln und andere Bestäuber magisch anzieht. Die Blüten bieten früh im Jahr Nektar und Pollen und tragen so dazu bei, dass der Garten zu einem lebendigen, summenden Ökosystem wird. Zwischen den Zweigen finden Insekten und Vögel Nahrung und Verstecke – ein wichtiger Baustein für einen Garten mit hoher Biodiversität.

In der Küche zeigen Mirabellen ihre vielseitige Seite: Sie eignen sich hervorragend für Konfitüre, Kompott, Wähen, Desserts und Fruchtmus und lassen sich gut einfrieren oder einkochen, damit der Sommervorrat auch im Winter noch Freude macht. Ihr Fruchtfleisch ist süss, saftig und fein säuerlich – genau richtig für alle, die Obst direkt vom Baum lieben. Viele Mirabellensorten lassen sich ausserdem leicht entsteinen, was das Verarbeiten besonders angenehm macht.

Damit sich ein Mirabellenbaum wohlfühlt, braucht er einen warmen, möglichst windgeschützten Standort, zum Beispiel in der Nähe einer Hauswand. Der Boden sollte locker, gut durchlässig, nährstoffreich und eher leicht feucht sein. Unter solchen Bedingungen wächst er zu einem robusten, langlebigen Baum heran, der mit wenig Aufwand viele Jahre zuverlässig blüht und trägt.

Je nach Sorte eignet er sich für den grossen Garten, den Familien-Obstgarten oder – als Säulenform – sogar für den Kübel auf Balkon und Terrasse. In unserem Sortiment finden Sie passende Bio-Mirabellen für unterschiedliche Platzverhältnisse, etwa klassische Bäume oder säulenförmige Varianten, die sich besonders gut in kleinere Gärten integrieren lassen.

Wer einen Biodiversitätsgarten gestalten möchte, trifft mit einem Mirabellenbaum eine sehr naturnahe Wahl: Er verbindet Blüten für Bestäuber, Früchte für Menschen und Tiere und eine offene, strukturgebende Krone, die Lebensraum und Schatten spendet. So wird aus einem einzigen Obstbaum ein kleines Gartenuniversum voller Leben.

20499
Mirabellenbaum Ruby | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Mirabellenbaum Ruby

Die Mirabelle Ruby trägt grosse, rote, ovale Früchte mit süssem, saftigem, rotem Fruchtfleisch. Selbstbefruchter. Ernte im August bis September. Pflegeleichter und schlanker Wuchs.
20353
Aprikosenmirabelle Aprimira | © Glauser's Bio-Baumschule

Aprikosenmirabelle Aprimira

Die gut steinlösende Mirabelle mit Aprikosenaroma hat festes Fruchtfleisch und einen süssen Geschmack.
20878
Duo-Pflaumenbaum Early Laxton / Mirabelle de Nancy | © Glauser's Bio-Baumschule

Duo-Pflaumenbaum

Der Duo-Obstbaum Pflaume Early Laxton / Mirabelle de Nancy bietet den Vorteil, dass auf einem Stamm zwei Pflaumensorten veredelt wurden.
22082
Duo-Pflaumenbaum Mirabelle de Nancy / Hauszwetschge | © Bio Baumschule Geers GbR

Duo-Pflaume Mirabelle/Hauszwetschge

Beim Duo-Pflaumenbaum Mirabelle de Nancy / Hauszwetschge sind zwei Sorten auf einem Stamm veredelt. Damit können im August Mirabellen und im September Zwetschgen geerntet werden.
1005212
Mirabellenbaum ‘Berudge’ (‘Zuckerpflaume’) | © Glauser's Bio-Baumschule

Mirabellenbaum Berudge (Zuckerpflaume)

Die kleinen, wunderschön gelb-orange bis dunkelrot gefärbten Pflaumen schmecken zuckersüss und das saftige Fruchtfleisch löst sich gut vom Stein.
19588
Pflaumenbaum Mirabelle von Nancy

Pflaumenbaum Mirabelle von Nancy

«Mirabelle de Nancy» gilt als eine der beliebtesten und wertvollsten Mirabellensorten überhaupt. Sie trägt viele runde, hellgelb bis rötlich strahlende Früchte.
20355
Kirschpflaumenbaum 'Milanka' | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Kirschpflaumenbaum Milanka

Die Kirschpflaume Milanka gehört zu den Wildobstarten und wird auch Wilde Mirabelle genannt. Im März blüht dieser kleine Baum mit schönen, weissen und duftenden Blüten.
532642
Duo-Obstbaum Pflaume 'M.d. Nancy' / Zwetschge 'Cacaks Schöne' | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Pflaume 'M.d. Nancy' / 'Cacaks Schöne'

Mit dem Duo-Obstbaum können beide Sorten von einem einzigen Baum geerntet werden. Das Zusammenspiel von goldgelben und dunkelblauen Früchten sorgt für einen ausserordentlichen Blickfang.