Inspiration Pflanze des Monats - ein Blick zurück

Archiv mit unseren monatlichen Biogarten Pflanzenempfehlungen für Garten, Terrasse und Balkon

2024: Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember

2023: März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember

BlühzeitMai - August
Überwinterung

Winterhart

WuchshöheJe nach Sorte 60 - 130 cm
Wuchsstärke
WurzelwuchsTiefwurzler
Blüte

weiss bis gelblich

Standort

Sonne - Halbschatten

Besonderes
  • Robustes mehrjähriges Gemüse
  • Blätter als Mulchmaterial verwendbar
  • Für süsse und herzhafte Gerichte in der Küche


Rhabarber – Rheum rhabarbarum

Pflanze des Monats März 2024

Der Rhabarber trat seinen Siegeszug in europäische Gärten im 11. Jahrhundert an. Das Knöterichgewächs aus dem Himalaya gelang durch die abendländische Medizin zu uns. Erst später wurde er als Nahrungsmittel «entdeckt» und in privaten Küchengärten angebaut.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Varianten davon und er ist aus einem Bauerngarten nicht mehr wegzudenken. Ob für Erdbeer-Rhabarber-Marmelade, einen leckeren Kuchen, Kompott, Sirup, Sorbet, Eintöpfe oder im Garten frisch geerntet und in Zucker getupft – Rhabarber ist lecker! Vielen ist er zu sauer – aber mit der Hilfe einer Bleichglocke oder dem Kochen nach der Ernte verliert der Stängel seine Säure und wird milder. Man kann Rhabarberstängel problemlos einfrieren, wenn man keine Zeit fürs Einkochen hat. So hat man das ganze Jahr etwas davon.

Übrigens: Nicht nur die Stängel eignen sich für die Gartenküche. Auch die Rhabarberblüten schmecken ausgebacken oder wie Brokkoli zubereitet lecker. Schon probiert?

Rhabarberstängel sind reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Rhabarber enthält auch Oxalsäure. Diese Säure kann in hohen Dosen toxisch sein. Sie kommt vor allem in den Blättern vor – in den Stängeln ebenfalls. Hier gilt wie immer: Die Menge macht's. Personen mit Nierenproblemen sollten vorsichtig sein, auch wenn das Bleichen, Backen oder Kochen den Säuregehalt reduziert. Wer mehr über das Bleichen von Rhabarber erfahren will: Wir haben eine Infoseite, um diese alte Anbautradition für sich zu entdecken. 

Die Rhabarberwurzel war früher ein natürliches Färbemittel von Textilien. Mit der Wurzel erzeugt man Gelb- und Brauntöne.

Im Garten kann man die grossen Rhabarberblätter zum Mulchen verwenden. Die ausladenden Blätter schattieren den Boden und helfen so, den Boden feucht zu halten und das Spriessen von Unkraut zu reduzieren. Mit dem Laub kann eine Brühe angesetzt werden. Diese soll gegen Blattläuse wirken – wir nehmen dafür aber lieber unsere Nützlinge ;-)

Die robuste und mehrjährige Pflanze bevorzugt einen durchlässigen Boden. Sie zieht über den Winter komplett ein. Rhabarber gedeiht an der Sonne wie im Halbschatten. Dabei ist sie im Küchengarten, beim Kompost und in einem Staudenbeet oder auf einer Baumscheibe in der Pflanzgilde eine Bereicherung. Neben der Beschattung durch ihre grossen Blätter lockert sie mit ihrer tiefen Wurzel den Boden auf. Unter anderem der Oxalsäuregehalt kann helfen, Schädlinge von Nachbarpflanzen fernzuhalten. Zusätzlich bringt der Rhabarber mit seiner Form eine interessante Struktur in den Garten. 

«Topf-Gärtner» können den Rhabarber anbauen, wenn genügend Platz für die ausladend wachsende Pflanze da ist. In einem tiefen Topf, Trog oder Fass mit ausreichend Nährstoffen (Starkzehrer) und regelmässig gegossen gedeiht sie gerne.

Rhabarber gehört einfach in einen Naschgarten – nicht nur wegen den kulinarischen Genüssen. Aber wer kann schon nein sagen zu einer leckeren Rhabarbertorte in feinster Mürbeteighülle, einer delikaten Rhabarber-Marzipanfüllung und einem Streuseltopping mit einem Hauch von gerösteten Nüssen? 

Für alle Süssspeisenverächter: Rhabarber ist auch eine unterschätzte Zutat bei Eintöpfen. Summa summarum: Es lohnt sich den Rhabarber zu entdecken – für den Garten und auf dem Teller. Viel Spass dabei!

 

BlühzeitFebruar- März
Überwinterung

Winterhart

WuchshöheVeredelt bis ca. 500 cm
Unveredelt bis ca. 600 cm
Wuchsstärke40 - 90 cm / Jahr
WurzelwuchsFlachwurzler
Blüte

Gelbe Kätzchen (männlich), unscheinbar bei den Knospen (weiblich)

Standort

Sonne - Halbschatten

Besonderes
  • Top 10 Pflanze für die Biodiversität
  • Sehr robust auch für das städtische Klima
  • Verkanntes kulinarisches Schatzkästchen


Die Hasel(-nuss) – Corylus avellana

Pflanze des Monats Februar 2024

Die Zeit, in denen «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» über die Fernsehbildschirme flimmerte, ist vorbei. Jetzt schlägt die Stunde für die Hasel selbst. Das einheimische Gehölz hat einiges zu bieten. 

Als Frühblüherin spendet sie mit ihren Kätzchen – die Katerchen heissen müssten, weil es männliche Blüten sind – vielen Insekten Starthilfe. Ihre Zweige und das dichte Blattwerk bieten Nistplätze und Schutz. Das herabfallende ist Laub Nistmaterial fürs Winterlager und die reifen Nüsse im Spätherbst sind bei den Gartenbewohnern als gesundes (Winter-)Futter beliebt.

Nicht nur der C-Falter schätzt die kulinarischen Vorzüge der Blätter. In der Gartenküche werden aus dem jungen Laub gefüllte Blattsäckchen gewickelt, bis die Weinblätter im Garten soweit sind. Die Haselkätzchen lassen sich in der Küche zu Leckereien verarbeiten. Es gibt viele Rezepte mit Blättern, Blüten und Haselnüssen zu entdecken. 

Die Hasel gilt als Pioniergewächs. Sie ist anspruchslos, windfest und ein Schatz für die Biodiversität. Man findet sie mit grüner und roter Belaubung. Als Selbstbefruchterin braucht es keine weiteren Haseln, um im Herbst Nüsse zu ernten. Man muss nur schneller sein als Vögel, Eichhörnchen und andere tierische Nussfans. Dazu bei jedem Gartenrundgang die Nüsse, welche nicht wurmstichig sind, sammeln und kühl und trocken lagern. Bei einer gewissen Menge kann man sie schälen und rösten. Das macht sie haltbarer für die leckere Gartenküche.

Ein weiterer Pluspunkt der Hasel sind ihre Zweige. Ihre biegsamen Ruten eignen sich nicht nur zum Basteln, sondern für zahlreiche kreative Gartenprojekte. Vom dekorativen Kranz, über Beeteinfassungen und Zäune bis hin zu Rankhilfen und Stützen für kleinere Pflanzen. Durch die Wuchsfreudigkeit der Haseluss ist Nachschub an Ruten Jahr für Jahr gesichert, sobald sie eine gewisse Grösse erreicht hat. Wenn, dann wird im Herbst geschnitten. Auf keinen Fall im Winter vor der Blütenbildung, denn Hummeln, Wildbienen & Co. sind auf den Frühjahrssnack angewiesen.

Als «wilder» Flachwurzler ist die Hasel auf Dauer nur bedingt für die «Topfkultur» geeignet. Wer die Hasel dennoch kultivieren will und Platz hat, kann sie in einem Trog, Kübel oder Topf pflanzen. In diesem Fall wird die Hasel nicht so üppig wachsen und nicht die Dimensionen annehmen wie im Freiland. Im Boden muss man die Haselnuss nur in der ersten Gartensaison giessen – im Topf regelmässig.

Summa Summarum: Wer mehr als 3 Nüsse haben will und auf Gartenmagie setzt, kommt um eine Hasel nicht herum. Mit ihr tanzt man zwar nicht auf einem Ball im glänzenden Kleid - aber ein Fest für die Sinne und ein kleiner Gartenschatz ist sie allemal ;-) 

BlühzeitDezember- April
Überwinterung

winterhart

WuchshöheBis ca. 200 cm
Wuchsstärke20 - 30 cm / Jahr
WurzelwuchsFlachwurzler
Blüte

crèmeweiss

Standort

Sonne - Halbschatten

Besonderes

Süsser Duft und Blüte im Winter


Die Winterheckenkirsche – Lonicera purpusii

Pflanze des Monats Januar 2024

Noch bevor die ersten hungrigen Hummeln durch die Gärten brummen, öffnet die Winter-Heckenkirsche um die Weihnachtszeit ihre eleganten crèmeweissen Blüten und verströmt ihren süssen Duft. Tauchen im Februar mit den wärmer werdenden Sonnenstrahlen die ersten Bestäuber auf, finden sie das Insektenbuffet bereits üppig gedeckt. 

Der hübsche Zierstrauch macht nicht nur als Solitärgehölz eine gute Form. Dank seines dicht verzweigten Wuchses und seiner Schnittverträglichkeit gibt er wunderbare Sichtschutzhecken ab. Einen besonderen Blickfang bietet die Winter-Heckenkirsche kombiniert mit Frühblühern wie Krokus, Schneeglöckchen oder Winterlingen, welche das schlichte Farbenspiel aufgreifen und die Wirkung verstärken.

Als unkomplizierte Gartenbewohnerin passt die Heckenkirsche an fast jeden Standort. Weder an den Boden noch an die Besonnung stellt sie hohe Ansprüche. Bodenbearbeitung im Wurzelbereich sollte man unterlassen, da sie als Flachwurzler sonst verletzt würde. Dafür schätzt sie eine ordentliche Mulchschicht zum Schutz vor Hitze und Trockenheit im Sommer und starken Frösten im Winter.

Auch Balkone und Terrassen ziert die Winter-Heckenkirsche mit ihrer dezenten Schönheit. In Kübeln und Trögen gedeiht sie prächtig und bringt winterlichen Blütenschmuck in den Urban Garden. Mit ihrer kompakten, leicht überhängenden Wuchsform lässt man sie gern über ein Geländer wachsen. Da sie ihr Sommerlaub erstaunlich lange in den Spätherbst hinein behält, bietet sie fast das ganze Jahr über dichten Sichtschutz.

Die meisten Blüten bildet die Heckenkirsche, wenn sie im Sommer nicht zu lange trocken hatte. Bei anhaltender Trockenheit rechtzeitig zu giessen fördert also die Blüte im Winter. Da die Pflanze den Sommer für die Vorbereitung ihrer Blütenknospen nutzt, sollte man im Herbst nicht mehr schneiden. Vielmehr kann man sie im Frühling alle paar Jahre direkt nach dem Abblühen etwas auslichten. 

Das Geheimnis ihrer süss duftenden Winterblüte verdankt die mit den rankenden Geissblättern verwandte Winter-Heckenkirsche ihren biologischen Eltern. Sie entstand im frühen 20. Jahrhundert bei einer Kreuzung zweier chinesischer Geissblatt-Arten. Von der einen hat sie die Eigenschaft der frühen Blüte geerbt, von der anderen den lieblichen Duft, der bis heute viele Gartenfans verführt.

Von ihrem Namen sollte man sich übrigens besser nicht täuschen lassen: Die roten, kirschartigen Früchte sind für uns nicht essbar und sogar leicht giftig. Vögel hingegen lieben die saftigen Beeren. Die Winter-Heckenkirsche ist also nicht nur eine prima Bienenweide sondern auch ein tolles Vogelnährgehölz und in jedem Fall ein Gewinn für die Biodiversität im Garten.

BlühzeitMärz- April
Überwinterung

winterhart

WuchshöheBis ca. 300 cm
Wuchsstärke15 - 30 cm / Jahr
WurzelwuchsHerzwurzler
Blüte

unscheinbar

Standort

Sonne - Halbschatten

Besonderes

Für vitaminreiche Frischekicks im Spätherbst


Die Kaki – Diospyros kaki

Pflanze des Monats Dezember 2023

Ursprünglich aus Ostasien stammend, hat der Kakibaum inzwischen seinen Weg in unsere Breitengrade gefunden und erfreut sich grosser Beliebtheit. Doch was macht diese Pflanze so besonders?

Der Kakibaum ist bekannt für seine leuchtend orangen und wohlschmeckenden Früchte. Auch wenn der Anbau von Kaki in ihren Ursprungsländern weit in die Geschichte zurück reicht, kam sie verhältnismässig spät in Europa an. Vorerst wurden Kakibäume in Italien und Südfrankreich kultiviert. 

Dank des gemässigten Klimas in unseren Weinbauregionen eignen sich diese Gebiete auch für den Anbau von Kakibäumen. Die Früchte reifen hierzulande und erfreuen uns mit ihrem süssen und leicht würzigen Geschmack. Kakibäume sind trotz ihrer eher exotisch anmutenden Früchte äusserst robust und gelten als winterhart.

Neben dem kakitypischen Geschmack hat es die Frucht auch inhaltstechnisch «in sich». Vitamin-C, Kalzium, Kalium, Magnesium und Beta-Carotin machen aus der orangen Frucht ein wertvolles Nahrungsmittel. Man spricht der Kaki allerlei positive heilende Wirkungen bei Krankheiten zu – aber wir geniessen sie einfach, weil sie lecker ist.

Da Kakis Selbstbefruchter sind, eignen sie sich auch gut für den Topf auf Balkon und Terrasse. Am besten etwas geschützt vor Wind und Wetter – so haben die Früchte ausreichend Zeit, bis zum Spätherbst auszureifen. Vor allem im Spätherbst ist ihr Aussehen beinahe skurril mit dem laubfreien Geäst, an denen die auffällig-orangen Kakis hängen und auf die Ernte warten.

Wer den Luxus an Platz hat, kann eine Befruchtersorte wie die Lotuspflaume dazu platzieren. Das kann den Ernteertrag steigern. Aber auch eine einzelne Kaki auf dem Balkon wird Früchte tragen - ohne Befruchtersorte.

Kakis sind eine leckere Delikatesse im Spätherbst. Sobald das Quecksilber im Thermometer sinkt, sorgen Fröste dafür, dass der herbe Geschmack der saftigen Süsse weicht. Wer Zeit und Musse hat, sollte den ersten Frost für die Ernte abwarten – es lohnt sich. Es ist wichtig zu beachten, dass reife Kakis nicht lange gelagert werden können. Sie sollten innerhalb weniger Tage genossen oder verarbeitet werden. 

Falls es mit dem Reifwerden der Früchte nicht ganz gereicht hat, kann man sie einzeln in Zeitungspapier einwickeln und zusammen mit einem reifen Apfel in eine Kiste betten und regelmässig kontrollieren. Die Früchte werden in wenigen Tagen und Wochen nachreifen. Danach heisst es genussvoll reinbeissen und geniessen!

Blühzeit Mai - Juni
Überwinterung

winterhart

Wuchshöhe Bis ca. 500 cm
Wuchsstärke 15 - 30 cm / Jahr
Wurzelwuchs Tiefwurzler
Blüte

weiss, gross und zart

Standort

Sonne - Halbschatten

Besonderes

Sogenannter Klimabaum, weil er äusserst robust und an verschiedene Umweltbedingungen anpassungsfähig ist.

 

Die Mispel – Mespilus germanica

Pflanze des Monats November 2023

Na? Wer kann von sich behaupten, den leckeren Geschmack der Frucht einer Mispel zu kennen? Wer neugierig ist auf eine fast vergessene Obstsorte, die anspruchslos und robust ist, wunderschöne Blüten hat und markante Früchte trägt, kaum Arbeit macht und allen gut tut, sollte sich eine Mispel in den Naschgarten holen.

Sie ist ein Multitalent mit zahlreichen Stärken und einer legendären Anpassungsfähigkeit. Das macht sie nicht nur für den Gaumen spannend, sondern auch für den Garten bezüglich Biodiversität und Klima.

Die Mispel ist ein faszinierender Baum mit einer langen Geschichte. Wie so Einiges, was bei uns in den Gärten und Landschaften verwurzelt ist, kam auch die Mispel mit den Römern in unsere Gefilde. Die Mispel ist eine Pflanzenart, welche aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) hervorgeht und die Ursprünge dieses Baumes lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen.

Sie zeichnet sich durch mehrere Eigenschaften aus, die sie zu einem Klimabaum machen. Die Mispel ist resistent gegenüber Trockenheit und kann in Regionen mit begrenztem Wasserangebot gedeihen. Sie benötigt wenig Pflege und ist daher eine ideale Pflanze für den Anbau in trockenen Gebieten. Des Weiteren trägt die Mispel zur Bodenverbesserung bei, da ihre Wurzeln Stickstoff aus der Luft fixieren können, wodurch der Boden fruchtbarer wird.

Auch zur Erhaltung der Biodiversität trägt die Mispel bei, da sie Nahrung und Unterschlupf für verschiedene Tierarten bietet. Ihre zauberhaften, grossen Blüten locken Bienen und andere Bestäuber an, und ihre Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und kleine Säugetiere.

In der Gartenküche sind die Früchte vielseitig nutzbar. Kaum jemand kennt ihren Geschmack noch. Man kann die Früchte (nach dem ersten Frost) vom Baum pflücken und frisch essen. Dafür schneidet man sie auf, entfernt die Kerne und löffelt das süssliche, leicht herbe Fruchtfleisch heraus. Der Geschmack ist spannend – kommt aber in Marmeladen, Kompotts oder -Gelees besser zu Geltung. Dank des hohen Pektin-Gehaltes wird kaum zusätzlicher Zucker benötigt. Auch in Backwaren, Desserts, getrocknet oder zu Likör verarbeitet, macht sich die Mispel gut.

Und zu guter Letzt: Mispeln sind gesund – das wusste schon Hildegard von Bingen. Die Früchte enthalten viel Vitamin C, Pektin, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Mineralstoffe und kaum Kalorien.

Übrigens: in grossen Töpfen und Trögen (60 Liter +) kann die Mispel die ersten Jahre gut gedeihen.

Blühzeit Juni
Überwinterung

winterhart

Wuchshöhe Bis ca. 300 cm
Wuchsstärke kräftig
Wurzelwuchs Tiefwurzler
Blüte

unscheinbar

Standort

Sonne

Besonderes

Nicht nur die Trauben sind essbar. Gefüllte Weinblätter sind auch eine leckere Spezialität, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

Die Weinrebe – Vitis vinifera

Pflanze des Monats Oktober 2023

Reben sind schöne und vielseitige Pflanzen, die nicht nur köstliche Trauben hervorbringen, sondern auch eine interessante Atmosphäre im Garten schaffen. 

Die Hauptattraktion der Weinrebe sind die süssen und saftigen Trauben. Man hat die Wahl: Je nach Sorte können sie weiss, rot, blau, rosarot oder sogar schwarz sein und in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen variieren. Die Möglichkeit, frische Trauben direkt aus dem eigenen Garten zu ernten, ist im wahrsten Sinne des Wortes köstlich.

Da Reben gut klettern, lassen sie sich vielfältig gestalten. Man kann sie entlang eines Spaliers oder einer Pergola ziehen, um schattige Sitzecken zu schaffen. Die Verwendung von Reben an der Hauswand trägt dazu bei, eine natürliche und angenehme Umgebung zu kreieren.

Mit ein wenig Kreativität und Pflege können Reben zu wahren Kunstwerken im Garten werden. Ihre rankenden Triebe und Blätter erzeugen eine üppige und lebendige Kulisse mit einem verwunschenen Licht-Schatten-Spiel. In Kombination mit den köstlichen Trauben kann der Garten zu einem einladenden (T)Raum werden, in dem selbst Dionysos seine wahre Freude hätte.

Das Beste an der Weinrebe kommt zum Schluss: Sie kann im Topf kultiviert werden! Um gesund und ertragreich zu bleiben, braucht sie viel Sonne, ausreichende Bewässerung und regelmässigen Schnitt. Der Boden muss durchlässig und nährstoffreich sein. Pflanzt man die Rebe in einen Topf, sollte dieser gross genug (50 L +) und im Idealfall speziell tief (50 cm +) sein. Wie wäre es mit einem alten Weinfass? ;-) Zur Unterpflanzung bieten wir herrlich duftenden Thymian oder Lavendel an...

Übrigens: Für alle, die Trauben zu ihren Lieblingsspeisen zählen und Mundraub verhindern wollen: Wir haben tolle Traubenschutztaschen, welche Wespen, Vögel und andere Naschkatzen von den süssen Früchten fernhalten.