| Blühzeit | Zwischen April und Oktober, je nach Art |
| Überwinterung |
Einjährig, kann aber über den Winter angebaut werden |
| Wuchshöhe | Bis ca. 10 cm, draussen auch höher |
| Wuchsstärke | schnell wachsend |
| Wurzelwuchs | fein |
| Blüte |
klein, weiss |
| Standort |
sonnig bis halbschattig |
|
Besonderes |
|
Die Kresse ist der Beweis, dass Gärtnern auch mitten im Winter möglich ist. Mit ihrem frischen, leicht scharfen Geschmack sorgt sie in der kalten Jahreszeit für einen grünen Farbtupfer und einen willkommenen Vitaminkick.
Kressen sind eigentlich eine ganze Gattung und gehören zu den Kreuzblütlern. Ihre Welt ist vielseitig, eine bekannte Vertreterin ist die Gartenkresse (Lepidium sativum). Sie lässt sich bereits nach wenigen Tagen ernten – ob auf Watte, Erde oder einem Kressesieb. Als Sprossensamen funktionieren sie auch wunderbar im Sprossenglas.
Sie keimt zuverlässig und wächst so schnell, dass Kinder und Erwachsene gleichermassen Freude daran haben. Ihre zarten Blätter enthalten reichlich Vitamin C, Folsäure und Eisen – kleine Blättchen mit grosser Wirkung. Mit ihrem leicht pfeffrigen Geschmack ist sie ein Schmaus im Salat oder als Suppentopping.
Für den Kresseanbau im Garten oder Hochbeet: Die Winterkresse (Barbarea vulgaris), auch Barbarakraut genannt, ist eine robuste Freilandpflanze. Sie trotzt der Kälte, wächst selbst bei tiefen Temperaturen und liefert vitaminreiche Blätter bis ins Frühjahr.
Übrigens keine echte Kresse, obwohl sie es im Namen trägt, ist die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus). Botanisch gesehen gehört sie zu den Kapuzinerkressengewächsen (Tropaeolaceae). Aber auch sie bringt Geschmack auf den Teller: Ihre Blätter schmecken mild nussig, ihre Knospen erinnern im Geschmack an Kapern und auch die Blüten sind essbar.
Kresse lässt sich leicht anbauen, braucht kaum Platz und passt damit perfekt in urbane und naturnahe Gärten. Ob als pflegeleichter Mikrokosmos am Fensterbrett oder als zartgrüner Teppich im Beet – Kresse bringt frische Energie in Küche und Garten, das ganze Jahr über.