Bereits 2 bis 3 Milliliter Wasser reichen der Asiatischen Tigermücke zur Fortpflanzung – eine Menge, die in eine Nespresso-Kapsel passt. Die effektivste Massnahme ist das konsequente Beseitigen von Brutstätten, doch viele dieser Brutplätze werden übersehen, weil sie so alltäglich erscheinen.
Die Asiatische Tigermücke brütet an den gleichen Orten (ausser in Teichen) wie unsere gewöhnlichen Stechmücken, ist jedoch etwas robuster und ihre Eier überstehen auch kurze Trockenphasen, bis wieder Wasser vorhanden ist. Wir zeigen die Top 8 Tigermücken-Brutstätten im Garten und der Umgebung, geordnet nach Häufigkeit.
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Unterteller von Balkonkästen und Topfpflanzen sammeln stehendes Wasser und sind klassische Brutplätze – besonders auf überdachten Balkonen, wo Vögel die Larven nicht fressen können.
Übertöpfe ohne Abflussloch stauen Wasser zwischen Topf und Übertopf.
Auch Pflanzschalen und dekorative Schalen für Arrangements werden schnell zu Brutstätten, wenn sie nicht regelmässig geleert und gereinigt werden.
Regentonnen ohne Deckel oder mit undichten Abdeckungen gehören mit zu den häufigsten Brutstätten im Garten, bereits wenige Milimeter reichen dem Weibchen, um durchschlüpfen zu können.
Auch Giesskannen, die offen im Garten stehen und sich mit Regenwasser füllen, bieten ideale Bedingungen. Wassereimer für die Gartenpflege werden oft vergessen und sollten nach Gebrauch umgedreht oder entleert werden.
Vogeltränken müssen mindestens zweimal wöchentlich komplett geleert werden da bereits wenige Milliliter Wasser ausreichen. Gutes reinigen ist wichtig, da die Tigermückeneier am Rand der Gefässe anhaften.
Weggeworfene Getränkedosen und -flaschen sammeln in kleinen Öffnungen oder Böden ausreichend Wasser für die Larvenentwicklung.
Joghurtbecher, Eisverpackungen und andere Lebensmittelbehälter, die im Garten oder auf Balkonen liegenbleiben, sind häufige Brutstätten.
Jedes noch so kleine Gefäss, in dem sich Wasser sammeln kann, sollte nicht lange im Freien liegen bleiben.
Planschbecken und aufblasbare Pools, die zwischen den Benutzungen mit Restwasser im Garten stehen, sind ideale Brutstätten.
Kinderspielzeug wie Sandkastenspielzeug, Sandförmchen, Plastikfiguren oder Frisbees sammeln in Vertiefungen Wasser.
Gartenmöbel-Schutzhüllen können Wasseransammlungen in Falten bilden.
Verstopfte oder unzureichend abgedichtete Dachrinnen stauen Regenwasser und bieten über Wochen Brutmöglichkeiten.
Flachdächer mit Pfützenbildung, besonders auf Gartenhäuschen oder Carports, sind problematisch.
Auch Kabelschächte, Lichtschächte und Kellerfenster-Vertiefungen können Wasser sammeln.
Hohlblocksteine, Betonelemente oder dekorative Gartensteine mit Vertiefungen werden oft übersehen.
Alte Autoreifen – ob als Reifenschaukel, Pflanzkübel oder einfach gelagert – sind klassische Tigermücken-Brutstätten, da sie perfekte Wasseransammlungen bilden.
Auch Schubkarren, die draussen stehen bleiben, sammeln Regenwasser.
Fahrradanhänger, Kinderwagen oder Bollerwagen mit Mulden in der Plane oder im Gestell sollten abgedeckt oder trocken gelagert werden.
Liegengelassene Blumentöpfe, die umgedreht im Garten lagern, bilden Hohlräume, in denen sich Wasser sammelt.
Plastikfolien und Abdeckplanen können Mulden bilden, die Regenwasser auffangen.
Kompostbehälter mit undichten Stellen oder Deckelöffnungen, durch die Regen eindringt, schaffen feuchte Bruträume.
Auch Gartenabfallsäcke, die offen stehen, füllen sich mit Regenwasser.
Gartenbrunnen und Zierbrunnen ohne Wasserbewegung werden schnell zu Brutstätten, besonders wenn die Pumpe ausgeschaltet ist.
Dekorative Vasen, Amphoren oder Krüge im Aussenbereich sammeln Regenwasser.
Auch Vogelhäuschen mit flachen Dächern, auf denen sich Pfützen bilden, oder Futterstellen mit Schalen können problematisch werden. Gartenzwerge, Skulpturen und andere Deko-Objekte mit Vertiefungen sollten regelmässig geleert und gereinigt oder so positioniert werden, dass kein Wasser stehen bleibt.
Die Tigermücke kann bereits in winzigsten Wassermengen (ab 2-3 ml) brüten und der Entwicklungszyklus dauert nur 7-15 Tage – deshalb ist wöchentliche Kontrolle entscheidend. Behälter sollten dabei gründlich geschrubbt werden, da die Eier haften bleiben und kurze Trockenphasen überstehen können.