Asimina triloba
Ganzjährig, ausser während Frostperioden.
PawPaws lieben sonnige, warme Standorte. Für ihre Pfahlwurzeln benötigen sie tiefgründige, nähstoffreiche, gute, eher feuchte Böden. Staunässe vermeiden. Bevorzugen kalkarme Böden; ansonsten beim Pflanzen Moorbeeterde oder Sägemehl beimischen. Die Wildformen werden bis ca. 8 m, die Zuchtsorten hingegen nur bis ca. 4 m hoch.
Eine Haltung als Kübelpflanze ist nur bei den Zuchtformen und nur in den ersten Jahren sinnvoll. Für eine Kultur im Topf wird anfangs ein hoher Topf mit einem Fassungsvermögen von mind. 30 Litern benötigt.
Die Sorte 'Sunflower' ist grundsätzlich selbstbefruchtend. Zur besseren Befruchtungkann eine zweite Pflanze angebaut werden.
Je nach Sorte ca. 2 bis 4 m; bei Verwendung in Hecken kann es auch etwas näher sein. Bei Kübelpflanzen den Abstand je nach Volumen anpassen. Die Pflanzen dürfen sich leicht berühren, jedoch nicht bedrängen.
Eine leichte Mulchschicht ist ideal für eine regelmässige Bodenfeuchte und verhindert Unkrautwuchs. Das Anbinden an einem Pfahl erhöht – gerade in den ersten Jahren – die Standfestigkeit bei Wind und Sturm.
Im Frühling 5–10L Kompost einarbeiten oder einen organischen Dünger (z.B. 120–150g Obst- und Beerendünger pro m2 ) streuen. Im Juni/Juli mit ca. 50g nachdüngen.
Bei einer Topfpflanzung ebenfalls im März 50–60g Obst- und Beerendünger streuen und die Erde mit Kompost/Wurmhumus ergänzen. 50–60g nachdüngen, aufgeteilt auf 2–3 Gaben von Mai bis Juli mit Fest- oder Flüssigdünger, ca. alle 14 Tage.
Da die Bäume einen schönen runden Wuchs haben, ist eigentlich nur ein Auslichten (alte Triebe) bei dichtem Wuchs nötig. Dies kann im Frühling vor dem Austrieb gemacht werden.
Sollte der Baum zu hoch werden, kann die Spitze eingekürzt werden, was wiederum ein stärkeres Seitentriebwachstum fördert. Die Früchte wachsen am einjährigen Trieb.
Erde jedes Frühjahr ergänzen. Ideale Erde: Kübelpflanzenerde mit Landerde und Ton gemischt.
Die PawPaw ist sehr robust gegenüber Schädlingen und Krankheiten, weshalb kaum Pflanzenschutzmassnahmen notwendig sind. Im Frühling auf Läuse kontrollieren und frühzeitig eingreifen, um Schäden zu vermeiden.
Die Früchte reifen erst im Oktober, weshalb warme sonnige Standorte notwendig sind.
Da die Pfahlwurzeln einen sehr hohen Topf benötigen und die Wurzeln frostempfindlich sind, wären ein guter Winterschutz am Topf oder eine Überwinterung im kalten Wintergarten zwingend notwendig.