Mit diesem einfachen Experiment wird der Stängel des Löwenzahn zur Attraktion: Im Wasser beginnen die eingeschnittenen Streifen sich zu kringeln und zu «tanzen». So wird sichtbar, wie Pflanzenzellen Wasser aufnehmen und sich dabei verändern – ein ideales Forschungsprojekt für kleine und grosse Entdecker:innen.
Checkliste – Das brauchst du:
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Der Löwenzahn-Stängel besteht aus vielen Pflanzenzellen, die Wasser aufnehmen können. Treffen die eingeschnittenen Stängelstreifen auf Wasser, nehmen vor allem die inneren Zellen Wasser auf und schwellen an, während die äusseren Zellen weniger stark reagieren.
Dadurch dehnt sich eine Seite der Streifen stärker aus als die andere – die Folge sind Biegungen, Drehungen und das Einrollen der Streifen. Der sichtbare «Tanz» zeigt auf einfache Weise, wie Osmose und unterschiedliche Gewebeschichten die Form von Pflanzen beeinflussen können.
Als Ergänzung lässt sich mit einer reifen Löwenzahn-Pusteblume ein zweites Experiment durchführen: Der Samenstand wird vorsichtig senkrecht in ein Glas Wasser getaucht und wieder herausgezogen.
Die Fallschirmchen bleiben meist trocken und fluffig, da feine Härchen und eine wachsartige Oberfläche Wasser abweisen und Luft einschliessen – eine eindrückliche Demonstration dafür, wie gut Löwenzahn-Samen an Wind und Regen angepasst sind.