Blühzeit Mai - Juni
Überwinterung

Winterhart

Wuchshöhe 1 - 5 m
Wuchsstärke 20 - 30 cm / Jahr
Wurzelwuchs Herzwurzler
Blüte

weiss-gelbe Glockenblüten in Rispen

Standort

Sonnig bis halbschattig

Besonderes
  • Klappergeräusch beim Schütteln der Frucht 
  • Nussiger Geschmack
  • Beliebt bei Bestäubern

 

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Pimpernuss – Staphylea pinnata

Pflanze des Monats Juni 2025

Die Gemeine Pimpernuss oder auch Klappernuss hält einige Überraschungen bereit. Botanisch gesehen ist sie nämlich gar keine Nuss. Sie gehört zur Gattung Kapselfrüchte. Sieht man sie sich genauer an, wird auch schnell klar, woher die Pflanze den kurligen Namen hat. Wenn man die Frucht schüttelt, hört man den Kern im Inneren «pimpern» oder «klappern», daher der kreative Name. Der Strauch kann von März bis Mai gepflanzt werden. Die Früchte sind etwa ab Oktober erntereif.    
  
Die Samen der Pimpernuss werden oft als Nüsse bezeichnet. So hat sich das Strauchgewächs zumindest namentlich als «Nuss» etabliert. Diese sind essbar und erinnern geschmacklich an Pistazien, was sie in der Küche, leicht angeröstet, zu einer leckeren Ergänzung für Toppings im Salat oder auf Desserts macht. Gerne wird aber auch Likör aus den nussig schmeckenden Samen hergestellt. Doch nicht nur die Kerne können verzehrt werden. Die Blüten, wie auch die Knospen, sind ebenfalls geniessbar. Aus den Knospen kann man beispielsweise falsche Kapern machen. Die Blüten können kandiert oder roh gegessen werden und sind ein echter Hingucker auf dem Teller.
  
Wer die Pflanze im eigenen Garten will, kann sich auf einen ausladenden Wuchs freuen. Zwar nimmt sich die Pimpernuss etwas mehr Zeit beim Wachstum, die Freude hält aber umso länger an und im Frühling wird man mit zahlreichen duftenden Blüten belohnt. Damit ist sie auch für die Biodiversität eine gute Wahl im Garten. Bestäubern bieten die offenen Blüten ein wahres Festmahl und als Wildhecke bietet der Strauch Schutz für Vögel, Nager, Insekten und weitere Gartenbewohner.

Gepflanzt wird der Strauch in nährstoffreichen, am besten kalkhaltigen Boden. Im Frühjahr, sobald es frostfrei ist, kann er in den Boden gesetzt werden. Wichtig ist, dass der Pflanzabstand zu anderen Gewächsen grosszügig gehalten wird, damit die Pimpernuss ausladend wachsen kann. Ansonsten ist die Pflanze eher anspruchslos. Sie ist winterhart und benötigt selten einen Rückschnitt, dank ihres langsamen Wachstums. Dennoch verträgt sie einen Rückschnitt gut und kann von Zeit zu Zeit ausgelichtet werden.

Dieses Gehölz ist eine wahre Bereicherung für den Naturgarten. Die zart riechenden Blüten, die vielseitigen Früchte und die vielen Vorteile für die Artenvielfalt machen die Pimpernuss zweifellos zur gern gesehenen Heckenpflanze. 

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Pimpernuss | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Pimpernuss

Die Pimpernuss (Staphylea pinnata) auch Klappernuss genannt, ist ein aufrecht wachsender Strauch mit einer Höhe bis 3 Meter.
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Stachelbeere Mucurines | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Stachelbeere Mucurines

Die Stachelbeere Mucurines trägt grosse, hellgrüne, süss-säuerliche, aromatische Beeren, die wenig behaart sind.
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Wildstrauch Pfaffenhütchen | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Pfaffenhütchen

Der Wildstrauch Euonymus europaeus hat seinen deutschen Namen Pfaffenhütchen von seiner Frucht, die einer Bischofsmütze gleicht.
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Traubenkirsche | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Traubenkirsche

Die einheimische Traubenkirsche ist für Insekten und Vögel sehr wertvoll, da der Wildstrauch eine gute Bienenweide und Nahrungsquelle ist.
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Veilchen 'Albiflora'

Veilchen Albiflora

Über Samen und kurze Ausläufer kann das Veilchen rasch kleine Flächen einnehmen. Ob in Rabatten oder unter Gehölzen, im Schatten oder an der Sonne bildet es dichte grüne Polster aus.
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Hasenglöckchen Weiss | © Natural Bulbs

Hasenglöckchen Weiss

Das Hasenglöckchen – auch bekannt unter dem Namen spanische Waldhyazinthe – eignet sich sehr gut zum Verwildern und kann gut unter Bäume gepflanzt werden.