Pflanz- und Pflegeanleitung für Stauden-Pfingstrosen

Pflanzzeit

Pflanzen im Topf: Ideal sind April und Mai, jedoch ganzjährig möglich in frostfreien Boden

Nacktwurzlige: Ende Oktober bis November

Standort und Boden

Die Pfingstrose benötigt einen überwiegend vollsonnigen Standort und erträgt dank ihrer Speicherwurzeln Trockenheit sehr gut. Im ersten Jahr nach der Pflanzung ist jedoch ein Wässern während längeren Trockenperioden notwendig. Die Pflanzen gedeihen am besten auf lehmigen, gut durchlässigen Böden, stellen jedoch keine besonderen Bodenansprüche. Staunässe oder ein hoher Grundwasserstand ist aber unbedingt zu vermeiden.

Pflanzabstand

Höhere Sorten benötigen für ein ungestörtes Wachstum eine Pflanzfläche von ca. 80×80cm, niedrige Sorten etwa 60×60cm.

Pflanzung

Eine Pflanzgrube mindestens 50–60 cm ausheben und die Erde am Boden der Pflangrube ca. zwei Spatenstiche tief lockern. Bei undurchlässigen Böden empfiehlt sich eine Drainageschicht (Kies, Sand) auf dem Boden der Pflanzgrube vorzusehen. Für die Pflanzung in nährstoffarme, sandige Böden ist eine Bodenverbesserung mit Humus und lehmigem Boden ratsam.

Setzen Sie die Pflanze so tief ein, dass die Augen (Knospen an den Wurzeln) ca. 3cm mit Erde überdeckt werden. Bei zu tiefer Pflanzung kommen sie nicht oder nur sehr wenig zum Blühen. Anschliessend gut angiessen.

Will man Stauden-Pfingstrosen umpflanzen, so muss man die Rhizomwurzeln teilen. Zu grosse Pflanzenhorste entwickeln sich an neuen Standorten nur unzureichend und blühen meist sehr spärlich.

Düngung

Die Düngung beschränkt sich vor allem auf die Zeit nach der Blüte (ca. Ende Mai). Eine gute Nährstoffversorgung in dieser Zeit fördert für das nächste Jahr die Blütenknospenbildung an den Rhizomen im Boden. Besonders auf nährstoffarmen, leichten Böden ist eine Düngung mit Komposterde oder organischem Festdünger zu empfehlen.

Schnitt

Die Stängel werden im Oktober/November, wenn sie langsam gelb und braun werden, möglichst dicht über dem Boden abgeschnitten. Während der Blütezeit empfiehlt es sich, die verwelkten Blüten (nicht das Laub) abzuschneiden (bevor die Blütenblätter abfallen), um Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Pflege

Bei längeren Trockenperioden empfiehlt es sich – vor allem bei sehr leichtem, sandigem Boden – vor und nach der Blüte zu wässern.

Pfingstrosen wollen – im Gegensatz zu den meisten anderen Stauden – nicht nach einigen Jahren geteilt und umgepflanzt werden. Sie wachsen lieber möglichst ungestört über Jahrzehnte an derselben Stelle. So entwickeln sie sich am besten und blühen am reichsten.

Pflanzenschutz

Als vorbeugende Massnahme vor dem Pfingstrosengrauschimmel (Päonienbotrytis) empfiehlt sich eine Pflanzung an sonnigen, gut durchlüfteten Stellen. Tritt der Pilz trotzdem auf, sollten die welken Stängel direkt an der Wurzelbasis ausgerissen werden.

Winterschutz

Die angebotenen Sorten und Arten sind in unseren Breitengraden winterhart und benötigen keinen Winterschutz. Im ersten Winter nach der Pflanzung ist es aber ratsam, mit Tannen- und Fichtenreisig abzudecken. Denken Sie an ein rechtzeitiges Entfernen vor dem Austrieb.

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