Nützlinge lassen sich in biodiversen Gärten besonders gut beobachten und helfen bei der Schädlingskontrolle. | © Andermatt Biogarten AG

Biodiversität
entdecken & fördern
im Oktober

Natur entdecken – Abenteuer erleben – Vielfalt verstehen.

Im Oktober reifen die letzten Wildfrüchte, Stauden ziehen sich zurück und viele Tiere sichern sich ihre Wintervorräte oder Quartiere.

Jetzt entscheidest du mit jeder Schere, jedem Spatenstich und jeder Zwiebel im Boden, wie artenreich der Start ins nächste Jahr wird. Frühblüher, Winterquartiere und „stehengelassene“ Strukturen sind die versteckten Hauptrollen in diesem Monat.

Vom Winterspeck, Quartiersuche und der Reise in den Süden

 

Beobachtung / Erlebnis Naturraum Aktion für die Biodiversität
Erste kalte Nächte, Wildfrüchte wie Schlehen und Mispeln werden weich Hecke, Waldrand, Wildobsthecke Einen Teil der Früchte hängen lassen, damit Vögel und Kleinsäuger Winterfutter finden; nur so viel ernten, wie du wirklich verarbeitest.
Es gibt Platz im Beet und Topf Gemüsebeet, Hochbeet, Balkon Frühblüher-Zwiebeln setzen (z.B. Krokus, Hyazinthe, Hasenglöckchen, Zierlauch), damit im Frühling früh Nahrung für Wildbienen bereitsteht.
Stauden wirken braun und „verblüht“ Staudenbeet, Bauerngarten Verblühte Stauden mit Samenständen stehen lassen, nur störende/ faule Teile schneiden – sie bieten Winterfutter, Verstecke und Niströhren für Insekten.
Falllaub sammelt sich unter Sträuchern und Hecken Hecke, Baumscheiben, wilde Ecke Laub dort liegen lassen oder zu Haufen zusammenschieben: Winterquartier für Igel, Insekten und Bodenlebewesen, natürlicher Frost- und Bodenschutz.
Mehr Vögel im Garten, Meisen inspizieren Bäume Bäume, Sträucher, Balkon Nistkästen kontrollieren und reinigen, neue Kästen oder natürliche Nischen anbieten.
Boden wirkt „müde“, Beete sind offen Gemüse- und Blumenbeete Gründüngung wie Phacelia oder andere geeignete Arten einsäen: Sie schützen den Boden, füttern Bodenlebewesen und liefern im Frühling Humus.

 

Das Wetter spielt nicht mit? An einem grauen Tag den Grundriss von Beet, Balkon oder Hochbeet skizzieren und mit Buntstiften planen, wo welche Frühblüher-Zwiebeln gesetzt werden sollen (Farben, Blühzeit, Höhe). Dazu könnt ihr gemeinsam passende Sorten im Shop auswählen und ein kleines „Bienen-Frühstücks-Büffet“ für Februar bis April zusammenstellen.

Oktober Garten-DIY

  • Eine freie Beetfläche mit einer geeigneten Gründüngungsmischung einsäen. Über Herbst und Winter lockern die Wurzeln den Boden, Pflanzenreste liefern Humus – ideal, damit der Boden im Frühling wieder „brummt“ vor Bodenleben.
  • Jetzt Beerensträucher, Obstbäume und Wildobst pflanzen. Sie können bis zum Frühling Wurzeln bilden und liefern in den nächsten Jahren Blüten für Insekten und Früchte für Mensch und Tier.
  • Phänologie-Mobile gestalten: Kleine Zweige, Blätter oder Samenstände sammeln, die für verschiedene Natur-Jahreszeiten stehen (z.B. Apfelblüte, Holunderreife, Laubfall), an Schnüre binden und an einem Ast als Mobile aufhängen; auf kleine Kartonkärtchen kannst du die passende Phase im phänologischen Kalender notieren.

Schon gewusst? 

  • In einem gut versorgten, lebendigen Gartenboden können pro Quadratmeter mehrere Hundert Regenwürmer und insgesamt bis zu 1,5 Tonnen Bodenorganismen pro Hektar leben – also grob so viel Lebendmasse im Boden wie an Pflanzen darüber. Das bedeutet: Wenn du Staudenreste, Laub und Gründüngung stehen oder liegen lässt, fütterst du unter deinen Füssen ein ganzes „Verborgenen Zoo“, der Nährstoffe recycelt, den Boden lockert und Wasser speichert.

  • Viele Wildbienenarten sind nur rund vier bis sechs Wochen im Jahr aktiv – einige starten bereits im Februar oder März. In dieser Zeit entscheidet ein kleines Extra an Frühblühern pro Quadratmeter oft darüber, ob sie genug Nahrung finden, um ihren Nachwuchs grosszuziehen. Jede jetzt gesetzte Zwiebel wird im Frühling zur Mini-Lebensversicherung für frühe Wildbienen.

  • Viele Zug- und Standvögel fressen sich vor dem Winter Fettpolster von bis zu 40 % ihres Körpergewichts an – ein grosser Teil davon stammt aus Wildfrüchten wie Holunder, Schlehen oder Mispeln. Jede Beere, die im Herbst am Strauch bleibt, ist damit ein kleines Energiemodul für gefiederte Vielflieger und Wintergäste.

Hier findest Du viele weitere Infos rund um die Biodiversität

Produkte für mehr Vielfalt

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Bienen-Buffet Balkon | © Natural Bulbs

Bienen-Buffet Balkon

Die Frühblüher-Mischung mit ihrem Farbenspiel von zarten und kräftigeren Tönen verzaubert das Auge und lockt frühe Bestäuber an. Die Mischung enthält 35 Blumenzwiebeln.
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Bienen-Buffet Hummelkönigin | © Natural Bulbs

Bienen-Buffet Hummelkönigin

Diese Mischung aus früh blühenden Blumenzwiebeln bietet das erste Frühjahrsbuffet für die ausfliegenden Hummelköniginnen. Die Mischung enthält 120 Blumenzwiebeln.
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Wildtulpen-Mischung Couleur | © Natural Bulbs

Wildtulpen-Mischung Couleur

Die Wildtulpen-Mischung Couleur enthält eine Mischung aus vier Wildtulpen-Sorten mit unterschiedlichen Wuchshöhen und Blütenfarben. Insgesamt enthält sie 100 Blumenzwiebeln.
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Produktbild zu «Krokus-Mischung 3 Farben» | © Natural Bulbs

Krokus-Mischung 3 Farben

Krokusse gehören zu den ersten Farbtupfern im noch winterlich verschlafenen Garten. Die grossblütige Krokus-Mischung zaubert einen besonders bunten Blütenteppich in den Garten.
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Bienen-Buffet Frühsommer | © Natural Bulbs

Bienen-Buffet Frühsommer

Die enthaltenen Zierlauch-Sorten kommen besonders gut mit Trockenheit aus – ideal für Topfgärten, Blumenkisten oder Beete an sonnigen Lagen, die nur selten bewässert werden.
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Produktbild zu «Wildtulpe Tarda» | © Natural Bulbs

Wildtulpe Tarda

Die Wildtulpe Tarda hat kleine gelbe Blüten mit weissen Spitzen. Mehrblütig und sehr beliebt bei Bienen. Zum Verwildern in Staudenrabatten und Böschungen.
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Produktbild zu «Hasenglöckchen Blau» | © Natural Bulbs

Hasenglöckchen

Im Schatten und Halbschatten gedeiht das Spanische Hasenglöckchen völlig unkompliziert und vermehrt sich stetig – alle Sorten dieser Pflanze sind wirklich unverwüstlich.
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Produktbild zu «Wildtulpen-Mix Tricolor» | © Natural Bulbs

Wildtulpen-Mix Tricolor

Wildtulpen-Mischung in gemischten Farben, bestehend aus den Sorten «Little Beauty», «Batalinii» , «Sylvestris» und «Tiny Timo». Bei warmem Wetter verströmen sie einen feinen Duft.
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Produktbild zu «Vogelhaus Blaumeise» | © CJ WildBird Foods Ltd

Vogelhaus Blaumeise

Nistkasten aus Holzbeton mit rundem Einflugloch mit Durchmesser 28 mm. Dadurch besonders beliebt bei Blaumeise, Tannenmeise und Trauerschnäpper.
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Produktbild zu «Vogelhaus Kohlmeise» | © CJ WildBird Foods Ltd

Vogelhaus Kohlmeise

Grüner Nistkasten aus Holzbeton mit Einflugloch 32 mm. Besonders beliebt bei Blaumeise, Kohlmeise, Tannenmeise und Haubenmeise.
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Produktbild zu «Vogelhaus Halbhöhlenbrüter» | © CJ WildBird Foods Ltd

Vogelhaus Halbhöhlenbrüter

Grüner Nistkasten aus Holzbeton mit grosser Öffnung für Halbhöhlenbrüter wie Rotkehlchen, Zaunkönig, Amsel, Bachstelze, Grauschnäpper und Rotschwanz.
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Produktbild zu «Vogelhaus Meisen» | © CJ WildBird Foods Ltd

Vogelhaus Meisen

Ein Vogelhaus aufhängen und jeweils im Frühling «Freilichtkino» im eigenen Garten geniessen.
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Produktbild zu «Nischenbrüterhöhle» | © Andermatt Biogarten AG

Nischenbrüterhöhle

Die Nischenbrüterhöhle ist eine ausgeklügelte «Zweizimmerwohnung» für Haus- und Gartenrotschwanz, Bachstelzen, Grauschnäpper, Rotkehlchen und Zaunkönig.