Gartentipp – Pflanze des Monats

Die hier präsentierten Pflanzen werden von uns gekürt, basierend auf Erfahrungen, Vorlieben und Begeisterung. Es sind Empfehlungen, die von Herzen kommen – quasi von Gärtner:in zu Gärtner:in. Ganz einfach und schnörkellos.

 
À propos: Wem eine Empfehlung in den Sinn kommt, die hier auch ausgesprochen werden sollte, dann her damit! Schreib an bewild(at)biogarten.ch und wir schauen ob's passt. Wichtig wäre nicht nur die Pflanzenempfehlung, sondern auch die Gründe, wieso die Pflanze so toll ist. Und wenn wir bereits bei den Extrawünschen angekommen sind: Gerne mit Pflanzenbild aus dem Garten ;-) Merci viumau.

Monat für Monat Pflanzentipps zur Inspiration mit Pflanzen, welche einen Garten bereichern
Blühzeit

Juli - August

Überwinterung

Bis -1°C; gut einpacken oder besser ins Winterquartier

Wuchshöhe

bis 100 cm

Wuchsstärke

Kräftig, horstbildend

Wurzelwuchs

Herzwurzler

Blüte

unscheinbar

Standort

Sonnig bis halbschattig

Besonderes

  • Hitzesommer-tauglich
  • Vitaminreich und kalorienarm
  • Lampions zum Basteln und Dekorieren

Passende Seite zum Thema Andenbeere

Andenbeere / Kapstachelbeere – Physalis peruviana

Pflanze des Monats Juli 2026

Die Andenbeere ist eine Weltreisende mit Charme: Ursprünglich stammt sie aus den Hochlagen der Anden zwischen Venezuela und Chile, wo sie seit Jahrhunderten in Bauerngärten kultiviert wird. Von dort trat sie mit den Handelsrouten ihren Weg in die ganze Welt an – über Südafrika, wo sie den Namen Kapstachelbeere erhielt, bis in unsere Gärten.

Viele kennen die orangegoldenen Früchte als Dekoration auf Desserts oder Käseplatten – mit dem typischen Lampion, der wie ein zartes Pergamentkleid die Beere schützt. Doch hinter der hübschen Hülle steckt ein echtes Kraftpaket: Die Früchte sind kalorienarm, liefern Vitamin C, Beta-Carotin, B-Vitamine, Eisen und weitere Mineralstoffe – und schmecken dabei intensiv fruchtig mit einer Mischung aus Ananas, Maracuja und Stachelbeere. Wer die Beeren frisch aus dem eigenen Garten erntet, entdeckt ein Aroma, das mit vielen Importfrüchten aus dem Supermarkt kaum vergleichbar ist.

Botanisch gehört die Andenbeere zur Familie der Nachtschattengewächse und ist mit Tomaten, Peperoni und Kartoffeln verwandt. Wie diese mag sie Wärme und Sonne, zeigt sich aber erstaunlich robust: In milden Regionen Mitteleuropas gedeiht sie so zuverlässig, dass sie bereits als «Gewinnerin des Klimawandels» beschrieben wurde. Ab dem Spätsommer reifen laufend neue Früchte nach, solange die Pflanze keinen Frost bekommt – ideal für alle, die ihren Naschgarten bis in den Herbst nutzen möchten.

Auch in Bezug auf Nachhaltigkeit hat die Andenbeere einiges zu bieten: Wer sie im eigenen Biogarten oder auf dem Balkon kultiviert, verzichtet auf lange Transportwege, Verpackung und Kühlketten – und erhält dafür eine frische, aromatische Frucht mit hohem Zierwert. Die filigranen Lampions leuchten im Beet, locken Blicke an und laden zum Entdecken ein – eine Pflanze, die Kindern wie Erwachsenen zeigt, wie spannend essbare Vielfalt im Garten sein kann. Und wer keinen Garten hat; keine Sorge, auch im grosszügigen Topf kann man sich die kleinen Sonnenkugeln bequem zu sich auf den Balkon holen.

Wir wünschen viel Freude und munteres Naschen.

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Andenbeere (Kapstachelbeere )

Liefert ab Sommer goldgelbe, süss-säuerliche Früchte in Lampions. Exotische Staude für sonnige Standorte, vitaminreich und vielseitig verwendbar.
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Produktbild zu «Biosamen Physalis Schönbrunner Gold» | © Sativa Rheinau AG

Andenbeere Physalis 'Schönbrunner

Sehr grosse, dunkel-goldgelbe Beeren von süss-säuerlichem, aromatischem Geschmack. Als Frischobst, aber auch als Kompott und Marmelade köstlich. Die Beeren reifen nach der Ernte nicht nach.
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Produktbild zu «Biosamen Physalis, Ananaskirsche» | © Zollinger Bio Sàrl

Physalis, Ananaskirsche

Die Physalis 'Ananaskirsche' bildet wunderschöne kleine Laternen, aus denen sich eine kleine Frucht verbirgt. Diese Früchte haben einen Durchmesser von etwa 1 cm, sind süss, reich an
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Jostabeere | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Jostabeere

Bei der Jostabeere handelt es sich um eine Kreuzung der Stachelbeere und der Schwarzen Johannisbeere mit den Eigenschaften beider Elternteile.
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Loganbeere | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Loganbeere

Die Loganbeere (Rubus loganobaccus) ist eine bei uns noch wenig bekannte Kreuzungszüchtung aus Brombeere und Himbeere.
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Goji-Beere L22 | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Goji-Beere L22

Die Früchte der Goji-Beeren sind sehr vitaminreich und mineralienhaltig. Schon seit einiger Zeit sind diverse Sorten auf dem Markt, viele davon sind aber mehltauanfällig und wuchern stark.
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Apfelbeere Aronia Viking | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Apfelbeere Aronia Viking

Die frostharte, selbstbefruchtende Apfelbeere bietet Bienen, Insekten oder Vögeln Nahrung und Lebensraum.
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Johannisbeere Weisse Versailler | © R. Rombach Pflanzenproduktion

Johannisbeere Weisse Versailler

«Weisse Versailler» ist eine helle Johannisbeer-Sorte mit zahlreichen kleinen, weissen Früchten an langen Trauben.
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Heidelbeere Northcountry | © Glauser's Bio-Baumschule

Heidelbeere Northcountry

Die Zwergheidelbeere Northcountry hat einen kompakten Wuchs und eignet sich deshalb besonders gut für die Pflanzung im Kübel. Grosse Beeren mit Waldheidelbeerengeschmack.
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Preiselbeere | © Bio Baumschule Geers GbR

Preiselbeere

Die Preiselbeere ist ein kompakt und dicht überhängend wachsender Kleinstrauch von bis zu 40 cm. Von Mai bis Juni erscheinen hellrosa, glockenförmige Blüten in Trauben.